Zwischen den Schluchten II

06Juli2013

Am zweiten Tag haben wir den Wecker überhört und wurden durch wildes Klopfen von unserem besorgten Guide geweckt. Der war übrigens ungefähr in unserem Alter und konnte nur Chinesisch sprechen, gab sich aber immer große Mühe sich uns mitzuteilen und uns nicht zu verlieren.

Wir haben ein anderes nettes Pärchen kennengelernt, die lange in Frankreich und Algerien gelebt hatten und an diesem frühen Morgen die einzigen außer uns waren, die sich früh um sieben auf den Weg zur Tempelanlage machten. Wie diese heißt, war uns allen zu dem Zeitpunkt nicht klar, um es authentisch zu halten, schlage ich jetzt nicht nochmal nach, sondern zeige mal die Bilder:

Nachmittags haben wir vor Fengdu angelegt, der "Geisterstadt", die unglaubliches an taoistischer und buddhistischer Tempelkunst aufzeigt. Hier konnten wir eine unglaubliche Vielfältigkeit der Architektur entdecken, zum Teil noch frisch und leuchtend bunt gestrichene Räume, die den Besuchern ein Bild der buddhistischen Hölle zeigen sollen.

Abends vor dem Sonnenuntergang kamen wir merklich Chongqing näher, wussten wir vorher schon um dessen gewaltige Größe und eher luftverschmutzten Verhältnissen. Etwas schockiert fuhren wir an einer riesigen Fabrik vorbei und beobachteten, wie die Sonne langsam hinter den Bergen versank. Naja, Smog macht immer schöne Sonnenuntergänge!